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Das Werdenberg erhält eine Jugendfeuerwehr

Feuer löschen, Leben retten und der Umgang mit Leiter, Schlauch und Seil will gelernt sein. Ab September können Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse Feuerwehrluft schnuppern. Der Werdenberger Feuerwehrverband lanciert für alle sechs Werdenberger Gemeinden eine Jugendfeuerwehr. Damit soll unter anderem der Feuerwehrnachwuchs gefördert werden.

Einmal mit Blaulicht und Sirene durch die Strassen fahren sowie Menschen in Not zu helfen, ist ein Kindheitstraum von vielen. Wer aktiv in der Feuerwehr mitwirkt, kann sich diesen Traum erfüllen. Damit interessierte Schülerinnen und Schüler bereits in jungen Jahren mit dem Feuerwehr-Virus infiziert werden und in den Genuss erster Feuerwehr-Erfahrungen kommen, lanciert der Werdenberger Feuerwehrverband neu eine Jugendfeuerwehr. In dieser können alle ab der 5. Klasse bis zum 16. Lebensjahr mitwirken. Danach erfolgt der Übertritt in die «grosse» Feuerwehr. Ernstfalleinsätze dürfen die motivierten, jungen Feuerwehrleute dann allerdings erst ab dem 18. Lebensjahr leisten.

Wertvolles Wissen aneignen

In der Jugendfeuerwehr erlernen die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Art das Handwerk der Feuerwehrleute sowie die Gerätschaften und die Kameradschaft kennen. Nebst dem Lerneffekt stehen Spiel, Spass, Freude und die sinnvolle Freizeitbeschäftigung im Zentrum. Die Jugendlichen werden auf wichtige Themen sensibilisiert und können das erlernte Wissen in ihrem persönlichen Umfeld sowie später in der «grossen» Feuerwehr umsetzen. Die Gründung einer Jugendfeuerwehr ist bereits seit gut sechs Jahren in den einzelnen Wehren immer wieder ein Thema. Da der Aufwand für die professionelle Betreuung der Jugendlichen mit einem riesigen Aufwand verbunden ist, wurde die Idee bis anhin noch nicht umgesetzt. Nun haben sich die Feuerwehren der sechs Werdenberger Gemeinden entschieden, eine gemeinsame Jugendfeuerwehr zu lancieren. Kommandant der neuen Organisation ist der Buchser Philipp Schwendener. Vize-Kommandant ist der Grabser Stefan Eggenberger. Im Bereich der Ausbildung werden beide von Philipp Kaiser aus Gams und acht Gruppenleitern unterstützt.

Geübt wird jeweils am Samstag

Geübt wird mit den Gerätschaften und Materialien der Feuerwehren Werdenberg Süd, Grabs, Gams und Sennwald. Pro Jahr finden acht Übungen statt, an denen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in verschiedene Fachthemen eingeführt werden. Die Übungen werden jeweils am Samstagmorgen zwischen 8.30 und 11.30 Uhr durchgeführt. Das erste Mal treffen sich die Interessierten Jugendlichen am 10. September. Die jungen Feuerwehrfrauen und – männer rücken beim Feuerwehrdepot in ihrem Dorf ein, können dort ihre persönliche Schutzkleidung anziehen und werden von ihren Leitern zum gemeinsamen Übungsplatz gefahren. Die Schutzausrüstung und das Material wird zur Verfügung gestellt. Es wird nur ein symbolischer Jahresbeitrag erhoben. Dies ist dank der grosszügigen Unterstützung der Werdenberger Feuerwehren und der Gebäudeversicherung des Kantons St.Gallen möglich. Wer in der Jugendfeuerwehr dabei sein will, darf sich direkt unter info@jfw-werdenberg.ch melden. Ziel der Jugendfeuerwehr ist es, dass die Jugendlichen frühzeitig Freude an der Feuerwehrtätigkeit finden und im Erwachsenenalter einen Teil ihrer Freizeit für die Feuerwehr und damit für die Sicherheit der gesamten Bevölkerung einsetzen. «Wir sind überzeugt mit diesem zusätzlichen Angebot bei den Kindern und Jugendlichen auf Interesse zu stossen», sagt Kommandant Philipp Schwendener zuversichtlich. Für ihn ist die Jugendfeuerwehr ein zusätzliches Instrument den Nachwuchs in der Feuerwehr zu fördern.

Bildlegende: Der Werdenberger Feuerwehrverband gründet im September eine regionale Jugendfeuerwehr, in der Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse mitwirken können. Foto: Archiv


Jugendfeuerwehr
 

Datum der Neuigkeit 12. Aug. 2022